ENCORE ET TOUJOURS LA SUISSE!

A l’occasion de la célébration du 1er août 2010

Curatrice: Ruth Schweikert

A l’occasion du 1er août prochain, les artistes ont décidé de donner de la voix – leur voix, diverse et multiple – sur la Suisse d’aujourd’hui. Les artistes sont en effet préoccupés par la situation de la Suisse sur le plan national et international, par le fossé entre la perception que le pays a de lui-même et sa véritable situation dans le monde.


-> Revue de presse à propos de cette action
 


Charles Benoit


Die Initiative ist überflüssig. Die nötigen Gesetze sind längst vorhanden.
Die Initiative ist menschenverachtend. Sie verstösst gegen grundlegende Menschenrechte, weil jeder Angeschuldigte Anrecht auf eine individuelle Beurteilung seines Falls haben muss.
Und die Initiative ist dumm und schädlich, weil sie im Ausland den schlechten Ruf der Schweiz als Land der egoistischen Rosinenpicker zusätzlich zementiert.
Das Muster der Initianten ist bestens bekannt:
Eine Mücke sticht den armen Christoph. Eine Frechheit! Doch Christoph ist schlau, er wittert seine Chance; denn viele andere rechtschaffene Schweizer werden auch von bösen Mücken gestochen. Er macht ein paar Franken locker, schickt seine Vasallen los, flächendeckend, das Süppchen beginnt zu kochen. Man schürt Emotionen, appelliert an die niederen Instinkte, würzt mit einer kräftigen Prise Ausländerfeindlichkeit und pflastert das ganze Land mit geschmacklosen Plakaten zu. Die Mücke ist zur reissenden Bestie, das Süppchen zur Suppe geworden. Mahlzeit!






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